Der demographische Wandel und seine Folgen im Rahmen der NAchfolgenden Generationen

Der demographische Wandel und seine Folgen im Rahmen der nachfolgenden Generationen.

Studien des Bundesinstitutes für Bevölkerungsforschung und vieler anderer namhafter Unternehmen belegen die hohe Signifikanz für den demografischen Wandel, dem wir unterliegen. Der Altersdurchschnitt steigt, dem liegt ein geändertes Konsum- und Kaufverhalten zugrunde. Aber ist das maßgebend?
Bevölkerungsstatistiken zeigen immer wieder die gesteigerte Lebenserwartung, in Verbindung mit Gesundheits- und Ernährungsaspekten. Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein werden zum großen Go. Generationsübergreifend werden Projekte in die Welt gepusht, in denen genau dieser Bereich bearbeitet wird, langer Lebenszyklus, hohe Investitionspotentiale und ein starker Anstieg an Qualität und Lebensstandard.
Das BiB hat kürzlich die Rushhour des Lebens im Familienzyklus bekannt gegeben:
‘Demnach liegt der intensivste Zeitabschnitt zwischen 25 und 40 Jahren.’


Was wir aber an all den Statistiken, Studien und wissenschaftlichen Fassungen nicht erkennen können, ist der Wandel im Bereich der Erziehung und Jugendförderung.
Während in Zeiten des Krieges und nach 1945 noch die arbeitende Bevölkerung alle Altersklassen umfasste, hat sich in den letzten Jahren die Einstellung und Wertigkeit gewandelt.
Jugendliche, oder auch die heranwachsende Generation, haben ein anderes Lern- und Arbeitsverhalten gelernt.
Wenn wir diese Faktoren einmal mitbedenken, sollten wir uns auch dem Wandel anpassen und Ausbildungsordnungen ebenso überdenken, wie Lehr- und Rahmenpläne den geänderten Gegebenheiten anpassen.


Ich sehe es immer häufiger, dass der Standard sich verändert und die Bereitschaft des alleinigen Lernens nachlässt. Qualifikationen werden nur noch im Rahmen des nötigen erworben, und wenn möglich nur noch im unteren Bereich des nötigen *naja, wenn es sein muss* Durchschnitts.
Klassische Grundlagen und Kenntnisse werden vernachlässigt, sind aber ein Grundfaktor um sich weiterzubilden.
Diese veränderten Grundlagen hat unser Streben nach Weiterentwicklung geliefert, neue Technologien, Globalisierung und Werteumkehr.

Diese Entwicklung bedingt aber gleichzeitig eine gehobene Komfortzone im Erwachsenwerden.
Hier müssen neue Ansätze geschaffen werden. Familien- und Bildungspolitik müssen sich den veränderten Rahmenbedingungen angleichen um den Forschungs- und Entwicklungsdrang der neuen Generationen wieder gerecht zu werden und zu fördern. Nicht nur nationale Standards, ich bin der Überzeugung, dass wir auch im internationalen Raum diese neuen Wege anstreben müssen.
Es ist hier nicht damit geholfen, stetig neue Studien zu erstellen, das in unterschiedlichen Bundesländern die Lernentwicklung in untere Perzentilen absinkt.

Globalisierung ist gut, Entwicklung und Internationalisierung sollten aber nicht nur auf den Best-Ager Markt transferiert werden, sondern da, wo unser Potential beginnt, im Kindesalter.
Ela N. 10/2017